oder ist sie womöglich auch dort, in der virtuell
leuchtenden sphäre des netzes beweglich,
und atmet und wächst sie? pulsiert sie und strahlt?
denn sie will sich entwickeln und treten ins leben,
die eigenen farben und formen entfalten,
gesetze und logik uns klar offenbaren.
ich wünschte, es wäre doch nur schon soweit,
dass der ausblick und grundgehalt achtsam zur kenntnis
genommen, verstanden, bedacht und besprochen.
es geht ja um’s weit-in-die-zukunft-uns-weisende
sein: das verhältnis von mensch und natur.
die natur - die doch grundlage, mittelpunkt, quelle
und ruh’statt des lebens - seh’ meist ich erwähnt bloß
in kleiner bemerkung am rand, zwischen randthemen
parlamentarischer demokratie.
sie gehört aber doch wohl ins zentrum von jeglicher
wahrnehmung, jeder option! - und was vor unser’m
staatswesen stattfand, fand statt in den heiligen
hainen, an thingstätten, an dem orakel
gewidmeten plätzen, bei baumgruppen:
orten, die uns schon seit anbeginn von
mutter erde bereitgestellt scheinen, auf dass
wir uns in ihrem schutz klug versammelten, um
zu erfinden, zu bauen, zu regeln, zu lösen.
und immerhin scheint dieser ort: die präambel
der satzung für uns’re gemeinschaft der kinder
der erde, dieBasis, die aufbricht ins neue,
uns würdig, bemessen und recht - doch erstrahlen
noch nicht die unendlichkeit und nicht die kräfte
die jedwedem irdischen wesen zu eigen.
* * *
so halten wir inne und schau'n das geschehen:
wir sehen bewegungen kommen und gehen.
extinction rebellion, change.org und dergleichen,
sie werden den kern der welt niemals erreichen.
so bleibt uns nur eines: erwecken der liebe
wo liebe zu mutter und vater vorhanden
wo geist und materie endlich sich fanden
da können die menschen einander vertrau’n
und in liebender kraft eine wirklichkeit bau’n.
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