...zum „Gedankenwald Natur und dieBasis“
(Weiterer Versuch einer Positionsbestimung in der ökologischen ganzheitlichen Perspektive. Zugleich ein Versuch, dem eigentlichen Unterschied zwischen dem Mensch und Natur als zentrale Orientierungspunkt auf die Spur zu kommen, entstnaden kurz nach Einreichen der Vision und teilweise geprägt von aktuellen kommunalpolitischen Diskussionen zu Umweltfragen)
Die Präambel unserer Satzung enthält folgende Passage:
Diese Passage aus der Präambel der Satzung möchte ich vertiefen und erweitern zu einer Vision. Es ist die Vision einer Welt, bei der die Natur im Zentrum steht. Wir können „Natur und Umwelt“ auffassen als eines der großen menschheitlichen gesellschaftlichen politischen Themen - oder wir stellen die Natur ins Zentrum unserer Welt - dorthin nämlich, wo sie sich ohnehin ganz real befindet.
Diese beiden noch skizzenhaften Räder oder Windrosen der Orientierung
mögen das verdeutlichen. Die Begriffe sind hier noch vorläufig, diese
Darstellung dokumentiert nur eine Suche nach einer treffenden
Anschauung.Es handelt sich bei diesem Papier um eine bloße Skizze, die der Ausarbeitung bedarf. In herkömmlicher Terminologie entspricht der Gedankenwald dem Entwurf zu einem Thesenpapier. Sie stehen hier in einem offenen und liebevoll bereitgestellten Gedankenraum - und bedürfen nach meiner Auffassung als Diskussionsimpuls in diesem Stadium noch nicht persönlicher diskursiver Distanz, fundierter Argumentation oder Angabe von Quellen.
Wir
Menschen unserer Zeit sind es gewohnt, den Materialismus abzulehnen.
Dass wir damit ein essentielles Meme ablehnen, das sich dem Zentrum
„Mutter“ verdankt, sich um es scharrt, sich auf es bezieht, ihm huldigt -
kümmert uns dabei wenig. Wir haben uns viel zu sehr daran gewöhnt, das Kind mit
dem Bade auszuschütten.
Natürlich ist es stimmig, die GRÜNEN
abzulehnen. Doch in der Befreiung, dem Aufatmen, das in dem kollektiven
Gefühl „jetzt ist Schluss damit“ mitschwingt, tönt noch etwas anderes,
nämlich der Impuls, alles das, wofür die GRÜNEN jahrzehntelang aus
Hingabe zur Welt gekämpft haben, über Bord zu werfen.
Wenn wir
innehalten und hinhorchen, was nötig ist, um die Natur als höchste
Realität ins Zentrum zu stellen, haben wir die Chance, eine Vision von
Relevanz für die ganze Menschheit zu entwickeln.
Alexander Goretzki Juni / Juli 2021

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